man, das glaubt ihr nicht, was ich heute für eine "Moralpredig" bekommen habe...habe mich mit einem fremden Mann unterhalten, wir kamen dann auf die Fellpflege und eben auf den Punkt, dass man die Tasthaare doch nicht einfach schoren/schneiden darf. Das sei eine Tierquälerei, die Hunde brauchen das für die Orientierung...ich soll ihm doch die Coiffeur nennen, die das macht (zum Glück habe ich ihm nicht gesagt, dass ich Ghiro selber schore)habe richtig angst bekommen vor dem Typ, er war nicht mehr zu beruhigen Eigentlich wusste ich aber auch nicht genau, was ich ihm antworten sollte...nachdem ich ihm sagte, das Ghiro auch ohne Tasthaare die Orientierung hat, ist er völlig ausgeflippt...war sehr froh, das eine Kollegin entgegen kam...er ging dann schimpfend davon. Die Tasthaare beim Lagotto sind doch wirklich nicht beeinträchtigend, wenn man sie mitschneidet...oder?
hast du ihm nicht gesagt, dass es sich beim Lagotto um einen Hund handelt und nicht um eine Katze??? hihi....... Bei solchen Diskussionen empfiehlt sich die Wie und Warum -Frage und nicht sich in die Ecke drängen zu lassen. Also wenn der sowas behauptet, dann fragt man nach wie er auf das kommt und warum das so ist usw. :-) Ich persönlich stutze den Schnauz halt eh nie ganz kurz und hier noch was ich bei Wikipedia gefunden habe... Nur noch eine Erklärung: Wenn ein Pudel ohne Tasthaare die Orientierung verliert, dann wäre es noch interessant zu wissen ob der Blindenführhund Pudel dann einen eigenen Führhund bekommt?
Wenn ich den Artikel bei Wikipedia durchlese, dann werde ich Aysha die Haare am Schnauz nicht mehr ganz stutzen, damit sie sich eventuell so orientieren kann, wenn ihre Augen schwächer werden.
Tastsinn
Der Tastsinn ist für Hunde sehr wichtig, da sie über Berührungen soziale und emotionale Bindungen mit anderen Hunden und Menschen aufbauen. Durch Berührungen können Hunde messbar beruhigt werden – der Puls wird langsamer und die Atmung regelmäßiger. Vibrissen, die Schnurrhaare, sind beim Hund nicht so ausgeprägt wie bei der Hauskatze.
Hunde nehmen Berührungen vor allem über die Haut und mit Hilfe ihrer Vibrissen wahr. Sie verfügen über zwei verschiedene Arten von Rezeptoren in der Haut. Zum einen gibt es Rezeptoren für den Oberflächenkontakt, welche sich direkt unter der Haut befinden und die Bewegungen der Haare auf die Rezeptoren am Haarfollikel übertragen, und zum anderen existieren Rezeptoren für stärkeren Druck, welche tiefer unter der Haut sitzen. Die Nase und die Lippen des Hundes reagieren besonders stark auf Druck, da dort besonders viele Sinnesnerven enden. Über die Pfoten können Vibrationen wahrgenommen werden. Im Gesicht hat der Hund Vibrissen, welche starrer als normale Körperhaare sind und zudem tiefer in die Haut reichen. An der Basis der Vibrissen befinden sich zahlreiche Tastrezeptoren. Man nimmt an, dass die Vibrissen für den Hund sehr wichtig sind, da 40 % des für den Tastsinn verantwortlichen Gehirnabschnittes für das Gesicht zuständig sind. Die Vibrissen dienen dem Hund als Frühwarnsystem, um sich vor einem Zusammenstoß oder Augenverletzungen zu schützen. Deshalb sollten Hunden die Vibrissen niemals entfernt werden. Die Vibrissen sind so sensibel, dass sie einen Gegenstand nicht einmal berühren müssen, um ihn wahrzunehmen – die im Vorbeigehen entstehenden Luftwirbel reichen zur Wahrnehmung aus.
"wo kämen wir hin, wenn alle sagen: "wo kämen wir hin?", und niemand ginge einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?" - Kurt Marti -
ja der Vergleich mit dem Pudel ist gut...lol Schneide Ghiro auch nur etwa ein mal im Jahr den Kopf ganz zurück, aber auch wenn du zurück scherst, schneidest du sie kürzer...egal, habe mich gestern wirklich sehr genervt ab diesem Typ...